Ihr Krankheitsbild

Informieren Sie sich über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten jener Erkrankungen, deren bestmögliche Behandlung in der Therme Wien Med im Mittelpunkt steht.

Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

Degenerative und entzündliche Gelenks- und Wirbelsäulenverletzungen
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Arthrose (Gelenksbeschwerden, die durch Degeneration entstehen), ist die häufigste Ursache für Gelenksschmerzen. Bis zu 80% der über 50-jährigen sind davon betroffen. Die Behandlung der degenerativen Gelenkserkrankungen erfolgt auf mehreren Ebenen: Entlastung der betroffenen Gelenke durch Gewichtsreduktion, Zufuhr von Vitaminen oder ausgewogene Ernährung. Bei der Arthrose-Therapie kommen vor allem Wärmebehandlungen (Munari, Paraffin, Schwefelbäder, etc.) und Ultraschallbehandlungen zum Einsatz. Am wichtigsten ist die Bewegungstherapie (Heilgymnastik) zur Muskelkräftigung. Bei Arthrose mit Schmerzen und begleitender Entzündung ist auch eine medikamentöse Therapie erforderlich.

Arthritis (durch Entzündungen ausgelöste Gelenksschmerzen, die den ganzen Körper betreffen können) haben vielfach auch jüngere Menschen. Eine der häufigsten Formen ist chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis). Eine wichtige Säule bei der Behandlung bildet die medikamentöse Therapie (Biologika sowie Schmerz- und Entzündungshemmer). Die zweite Säule bilden die Kurbehandlung und die Physiotherapie sowie - sehr wichtig - die Bewegungstherapie.

Die häufigste entzündliche Wirbelsäulenerkrankung ist Morbus Bechterew. Sie hat einen chronischen Verlauf in Schüben und tritt im jungen Erwachsenenalter zwischen 20 und 30 Jahren auf. Für die Vorsorge dieses Krankheitsbildes ist regelmäßige Gymnastik besonders wichtig. Sie kann die Verknöcherung der Wirbelsäule entschleunigen und somit die Lebensqualität verlängern. Auch Kombinationen mit anderen Therapieformen sind sinnvoll, um die Beweglichkeit zu erhalten und zu verbessern. >mehr

Weichteilrheumatismus
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Weichteilrheumatismus bezeichnet alle rheumatischen Krankheitsbilder, die nicht den gesamten Stützapparat betreffen, sondern in Muskeln, Sehnen, Bändern, Bandscheiben und Schleimbeuteln auftreten. Diese können entzündlich, degenerativ oder psychosomatisch bedingt sein. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen etwa bandscheibenbedingte Wirbelsäulensyndrome oder etwa Fibromyalgie, eine chronische Erkrankung, die durch Schmerzen der Muskulatur, des Bindegewebes und der Knochen gekennzeichnet ist. >mehr

Osteoporose
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Die Osteoporose („Knochenschwund“) ist die häufigste Alters-Erkrankung des Knochens und macht ihn anfälliger für Brüche (Frakturen). Kennzeichnend ist die Abnahme der Knochendichte durch den übermäßig raschen Abbau von Knochensubstanz und Knochenstruktur. Die erhöhte Frakturanfälligkeit kann das ganze Skelett beeinträchtigen. 80% aller Osteoporosen betreffen postmenopausale Frauen. Sie kann aber auch bei jüngeren Frauen und Männern auftreten.

Für weitere Informationen zum Thema Osteoporose erhalten Sie hier den Folder: Früherkennung und Therapie - damit der Knochen "hält"!

 Früherkennung und Therapie - damit der Knochen "hält"!

Lungen- und Atemwegserkrankungen

Ambulante Pneumologische Rehabilitation ist angezeigt, wenn Sie trotz optimaler medikamentöser Therapie Atemnot verspüren oder Ihre Leistungsfähigkeit im Alltag eingeschränkt ist. Typischerweise erfolgt eine „Lungen-Reha“ bei folgenden Erkrankungen:

• Chronische Bronchitis
• COPD
• Emphysem
• Asthma bronchiale
• Bronchiektasien
• Lungengerüsterkrankungen wie Lungenfibrose, Sarkoidose oder Farmerlunge
• Pulmonale Hypertonie
• vor oder nach Operationen am Thorax

Rehabilitation nach Unfällen und Operationen

Vorübergehende Gelenksversteifung ist oft die Folge von Unfällen oder Operationen und der erfolgten Stilllegung eines Gelenks durch Schiene oder Gips. Nach der erforderlichen Ruhestellung soll die ursprüngliche Bewegungsfreiheit möglichst rasch wiedererlangt werden. Ambulante Einzel- oder Gruppen-Bewegungstherapien und Unterwassergymnastik mit geschulten Physiotherapeuten können dabei gute Erfolge bringen. In  der Ergotherapie werden darüber hinaus Aktivitäten des täglichen Lebens mit dem Patienten geübt und wiedererlernt. Kombinationen mit anderen Therapiearten wie Elektrotherapie zum Muskelaufbau sind möglich und sinnvoll. >mehr

Neurologische Erkrankungen

(Kopie 8)

Zu neurologischen Erkrankungen zählen unter anderem Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks (etwa Schlaganfälle, Morbus Parkinson, Schädel-Hirn-Rückenmarks-Traumen, -Tumore, -Entzündungen), Multiple Sklerose, Hirnnervenerkrankungen oder Schmerzen und Lähmungen peripherer Nerven (wie z.B. bei Bandscheibenvorfällen). Sie haben oft einen schweren, chronischen Verlauf. Verschiedene physiotherapeutische Maßnahmen bringen neben medikamentösen Behandlungen und chirurgischen Eingriffen wesentliche Erfolge, in der Akutphase und im chronischen Stadium. Im Mittelpunkt steht die Einzel-Bewegungstherapie. >mehr

Psoriasis und Neurodermitis

(Kopie 5)

Psoriasis (Schuppenflechte) und Neurodermitis (Atopische Dermatitis) sind nicht ansteckende Hauterkrankungen. Die Ursachen liegen teilweise in erblichen Belastungen, können zum Teil jahreszeitlich bzw. klimatisch bedingt sein, durch Stress oder andere seelische Belastungen verstärkt werden und mit der Ernährung zusammenhängen. Die Behandlung reicht von medikamentösen Therapien bis zu Kurbehandlungen wie der Balneo-Phototherapie mit unterschiedlichen Heilwässern und verschiedenen Lichtarten. Die Therme Wien Med bietet eine medikamentenfreie ambulante Kurbehandlung bestehend aus Schwefelbad und Bestrahlung mit selektivem UV-Licht an. Sie ist mit einem Aufenthalt am Toten Meer vergleichbar. Bei Patienten mit Neurodermitis wird zusätzlich eine Ölpackung auf die Haut aufgetragen. Bei vielen Patienten treten in der ersten Therapieserie schon sehr gute Erfolge auf, bei manchen erbringen zwei oder drei Serien nachhaltigen Erfolg. Im Bedarfsfall kann dafür bei der zuständigen Krankenkasse eingereicht werden. >mehr